Leistungen

Unser vielseitiges Angebot richtet sich an Patienten aller Altersgruppen

Vorrangige Heilmittel

Krankengymnastik

„Krankengymnastik“ ist genau genommen der ältere und aus heutiger Sicht unvollständigere Begriff des komplexen physiotherapeutischen Behandlungsspektrums und, wird aber im deutschen Sprachraum dennoch nach wie vor häufig als Oberbegriff verwendet (vor allem bei älteren Generationen) und erscheint auch noch weiterhin als Basis-Verordnung auf den ärztlich erstellten Rezepten.

 

Definitionsgemäß befasst sich die Krankengymnastik mit Einschränkungen der Mobilität und Funktionalität im Alltag und bedient sich dabei vornehmlich aktiver Übungen, die der Patient in der Therapie erlernt und dann nach Möglichkeit eigenständig Zuhause weiterführt und in den Alltag integriert.

Die Auswahl der jeweiligen Behandlungstechniken ist dabei immer abhängig von Diagnose und Befund und berücksichtigt die persönlichen Ziele und individuellen Hintergründe des Patienten.

Nur mit dem Einverständnis des Patienten wird eine Behandlung durchgeführt, und nur mit Hilfe seiner sogenannten „Compliance“, also der eigenen Mitwirkung und der Akzeptanz gegenüber den Maßnahmen, kann es zu einer positiven Wirksamkeit kommen.

 

Klassische Beschwerdebereiche und Indikationen für Krankengymnastik sind zum Beispiel

  • Akute und chronische Rückenschmerzen
  • Diagnosen aus dem Themenkreis Schulter-Nacken-Beschwerden
  • Arthrose in Hüften, Knien, Schultern und anderen großen Gelenken
  • Zustand nach orthopädisch-chirurgischen Eingriffen zur Wiedererlangung der Mobilität und Funktionalität
  • Gangunsicherheiten (Sturzprophylaxe)
  • Haltungsschäden/ Insuffizienzen (z.B. Skoliosen)
  • Allgemeine Schmerzsyndrome (z.B. Fibromyalgie)

 

Zum Einsatz kommt die Krankengymnastik zum Beispiel auch bei Einschränkungen der Atemmechanik und Lungenfunktion (z.B. COPD und Asthma),  mehr dazu unter der Rubrik  „Atemtherapie“.

Ein weiteres spezielleres Gebiet ist die „Beckenbodenbehandlung“, die (bei Mann und Frau) bei Schädigungen oder Insuffizienzen des Beckenbodens angewandt wird (Z.n. Prostata-OP, Inkontinenzprobleme, Senkungsbeschwerden etc.)

 

Speziell zur Kräftigung bestimmter Muskelbereiche wird häufig die „Krankengymnastik am Gerät – KGG“ (angeleitetes Training an Geräten in Kleingruppen) verordnet, dies benötigt jedoch spezielle technische und räumliche Voraussetzungen, für die wir uns in unserer Praxis in Taunusstein-Wehen nicht entschieden haben.

 

Die Krankengymnastik bedient sich einer großen Auswahl an therapeutischen Übungsanleitungen: Von einfachen Übungen zur Kräftigung, Stabilisierung und Mobilisierung bis hin zu Sequenzen aus spezifischen komplexeren Konzepten wie beispielsweise die „Funktionelle Bewegungslehre nach Klein-Vogelbach“, die Spiraldynamik, Übungen nach „Brunkow“ (Akrodynamik), spezielle Gymnastik zur Skoliosebehandlung  nach „Schroth“ und viele mehr. Auch Ansätze aus Yoga, Pilates, Thai Chi und Chi Gong finden immer wieder ihre Anwendung.

Übungen werden entweder mit eigenem Körpergewicht durchgeführt oder es kommen verschiedene Kleingeräte wie Theraband, Hanteln, Bälle, Stabi-Bar oder auch instabile Unterlagen wie z.B. Holzkreisel, Trampolin und Airexmatte zum Einsatz.

Ebenso werden oft auch individuelle problematische Alltagsbewegungen des Patienten identifiziert, an denen dann ganz konkret gearbeitet wird und die wieder reaktiviert oder auch modifiziert werden (sogenanntes „ADL-Training“ – Activities of Daily Life- Aktivitäten des täglichen Lebens). Hierbei nimmt zum Beispiel auch die Gangschule und Sturzprophylaxe einen großen Themenbereich ein. Ein weiteres sehr häufiges Beispiel sind Beratungen und Anleitungen für Haltungen und Tätigkeiten am Arbeitsplatz (Ergonomie) oder Ideen zur Optimierung der Regeneration im Schlaf (Schlafhaltung, Kissenunterstützung).

 

Aus ganzheitlicher Sicht spielen bei allen körperlichen Beschwerden auch immer die psychologischen und emotionalen Komponenten eine große Rolle, daher werden auch Themenbereiche wie berufliche und private Stress- sowie Trauma-Bewältigung immer wichtiger. Dies kann zunächst über Entspannungsübungen und der Anleitung  für stressreduzierende Eigenmaßnahmen adressiert werden, bedarf manchmal aber auch intensiverer Behandlung, die wir in unserer Praxis über speziell ausgebildete und erfahrene Therapeuten in den Bereichen „Craniosacral-Therapie“ und „Somatic Experiencing (SE)“ anbieten können.

 

Neben den aktiven Anteilen und der Alltagsberatung beinhaltet die Krankengymnastik auch passive Maßnahmen wie z.B. passive und assistive Mobilisation von Gelenken sowie spezifische Weichteiltechniken (z. B. Triggerpunktbehandlung, Shiatsu, medizinische mobilisierende Massagen,, Myofasziale Techniken), Dehntechniken, Schröpfen etc.

 

Falls verordnet kann der Effekt der Krankengymnastik durch Ergänzung von physikalischen Anwendungen wie Wärme- oder Kältetherapie, Ultraschall oder Elektrotherapie optimiert werden. Dies führt häufig zu einem verbesserten Therapieergebnis oder/ und rascherem Heilungsverlauf.

 

 

Alle unsere therapeutischen MitarbeiterInnen sind staatlich anerkannte Physiotherapeuten und sind befähigt, verordnete Krankengymnastik mit Ihnen durchzuführen. Dabei erfolgen Weiterbildung und Spezialisierung seltener in Bezug auf Körperregionen, als viel mehr bezüglich medizinischer Fachbereiche, Diagnosegruppen und Behandlungsansätze.

 

Eine Auswahl an spezifischeren Bereichen und Zusatzverordnungen, die wir in unserer Praxis in Taunusstein-Wehen anbieten, finden Sie im weiteren Verlauf beschrieben.

Manuelle Therapie

Während bei der Krankengymnastik eher die aktive Übungsbehandlung im Vordergrund steht, konzentriert sich die Manuelle Therapie primär darauf, mit manuellen („per Hand“ ) durchgeführten Techniken und Impulsen auf eine bestehende Problematik Einfluss zu nehmen.

 

Dabei geht es vornehmlich um die Behandlung von Funktionsstörungen am Bewegungsapparat. Der therapeutische Ansatz der Manuellen Therapie umfasst von Kiefer- und Kopfgelenken über Wirbelsäule, obere Extremität und untere Extremität bis hin zu den Fußzehen das komplette Gebiet des menschlichen Körpers.

Eine genaue Befunderhebung und Bewegungs-Analyse soll dabei mit verschiedenen Tests (z.B. Stabilitätstests) und Messmethoden (Winkelmessung, Gleitverhalten der Gelenke) herausfiltern, von welcher Körper-Struktur (Muskel, Sehne, Gelenk, Band, Nerv etc.)  die Problematik primär ausgeht. Oft werden hierdurch auch mechanisch-funktionelle Ursache-Folge-Ketten aufgedeckt, die dazu führen, dass nicht nur symptomatisch, sondern auch ursächlich dem Problem begegnet werden kann.

 

Basierend auf dem Befund und den daraus resultierenden Hypothesen werden dann gezielte  manuelle Behandlungstechniken eingesetzt (z.B. Gleitmobilisation, Dehnungen, Traktion, Kompression oder Stabilisierungsimpulse), die je nach Beschwerdebild vor allem der Schmerzlinderung, der Verbesserung der Beweglichkeit oder der Stabilisierung dienen können. Ergänzend zu diesen spezifischen passiven Techniken durch den Therapeuten kommen auch Anleitungen für aktive Übungen des Patienten zum Einsatz, damit das manuell erarbeitete Therapieergebnis weiter ausgebaut und nachhaltig gesichert werden kann.

 

Klassische Indikationen für Manuelle Therapie sind Zustände nach frischen Verletzungen oder Operationen, nach langen Ruhigstellungen oder aber auch bei chronischen und entzündlichen Überlastungserscheinungen, wie z.B.:

 

  • n. Frakturen (Extremitäten , z.B. Hand/ Fuß und/ oder der Wirbelsäule)
  • n. Bandverletzungen (z.B. Kreuzbandriss, Bänderriss am Sprunggelenk)
  • n. Achillessehnen-OP
  • Atlas-/ Kopfgelenks- und Kiefergelenksproblematiken (siehe auch im Speziellen „Therapie bei CMD“)
  • Blockierungen und Instabilitäten der Wirbelsäule, der Rippen oder des Ilio-Sacral-Gelenkes (ISG)
  • Schultersteife und Schulter-Impingement
  • n. Läsionen/ OP der Rotatorenmanschette (Schulter)
  • Chronische Sehnenprobleme am Ellbogen (Tennis-/ Golferellenbogen)

 

Positiv ergänzt werden kann die Manuelle Therapie durch begleitende Maßnahmen der physikalischen Therapie, z.B. in Form von Wärme- oder Kälteanwendung  Ultraschall oder Elektrotherapie. Hierdurch werden die betroffenen Strukturen/ Gewebe z.B. durchblutungsfördernd oder schmerzlindernd vor-/ oder nachbereitet. Auch diese sogenannten „Sekundären Hilfsmittel“ kann Ihnen Ihr Arzt verschreiben.

Auch wenn die Maßnahmen der Manuellen Therapie primär durch den Therapeuten erfolgen und sich für den Patienten hauptsächlich „passiv“ anfühlen, gehen sie weit über pure Massage- oder Weichteiltechniken hinaus und setzen ebenso wie alle anderen Therapieformen die Mitarbeit und Compliance des Patienten voraus. Ohne das Zutun des Patienten (z.B. in Form von Durchführung der spezifischen zusätzlich instruierten Übungsfolgen Zuhause) wäre auch hier ein langfristiger Therapieerfolg nicht zu erreichen.

 

Die Manuelle Therapie ist eine berufsbegleitende zweijährige Fortbildung, die nach Abschluss einer erfolgreich abgelegten Prüfung zu einer Zertifizierung zum/r „Manualtherapeuten/in“ führt.

Weltweit haben sich verschiedene Richtungen ausgebildet (Maitland, Kaltenborn/ Evjent, McKenzie etc.), immer häufiger werden aber auch Mischformen unterrichtet, um der Vielfältigkeit und ganzheitlichen Denkweise gerecht zu werden.

 

Ein Großteil unserer Therapeuten ist in diesem Gebiet fortgebildet und erfahren, bitte geben Sie bei Ihrer Terminierung/ Kontaktaufnahme mit uns immer an, welche Behandlungsart auf Ihrem Rezept vom Arzt verschrieben wurde.

Lymphdrainage

Die Manuelle Lymphdrainage ist eine spezielle Therapieform, die sich mit Erkrankungen und Einschränkungen des Lymphatischen Systems im menschlichen Körper befasst.

 

Das Lymphsystem ist ein netzartiges Gefäß-System (ähnlich dem des Herz-Kreislaufsystems), das über den gesamten Körper verteilt ist und vornehmlich für den Abtransport von Flüssigkeitsansammlungen und Stoffwechselendprodukten (z.B. größere Eiweiße) zuständig ist sowie eine wichtige Rolle für die Immunantwort im Körper spielt.

Das System beginnt mit kleinen verästelten Gefäßen in der Peripherie, das heißt oberflächlich in der Haut von Kopf und Hals, Armen, Beinen und Rumpf, aber auch in der Tiefe entlang der Organe. Entlang eines „Einbahnstraßensystems“ wird klare Flüssigkeit über immer größere Gefäße zur Körpermitte hin transportiert und mündet schließlich herznah im venösen System. Dabei werden an verschiedenen Stellen sogenannte Lymphknoten passiert, die das Sekret filtern und bei Entdeckung von systemschädlichen Stoffen eine Immunantwort aktivieren.

 

Das Lymphsystem arbeitet täglich und dauerhaft und ist unersetzbar. Wenn ungewohnt hohe Belastungen oder akute Verletzungen (zum Beispiel Knochenbrüche, Muskel-, Bänder- und Sehnenverletzungen, Entzündungen, Verbrennungen, oder auch große Operationen wie z.B. Hüft-TEP und Knie-TEP, Zahn-Operationen) auf den Körper zukommen, kann auch ein normaler Weise intaktes Lymphsystem überfordert sein und es kommt infolgedessen während der Heilungs- und Regenerationsphase zu Stauungen, Schwellungen und Schmerzen.

Hier kommt die Manuelle Lymphdrainage kurz- bis mittelfristig zum Einsatz und es kann nach Abklingen der vorliegenden Überlastung im Anschluss von einer Normalisierung der Situation ausgegangen werden.

 

Zusätzlich gibt es spezifische chronische Erkrankungen oder Situationen, die das Lymphsystem dauerhaft schädigen oder überlasten und daher eine langfristige Indikation für diese Behandlungsart darstellen:

  • n. Krebs-Operationen mit/ohne Entfernung von Lymphknoten (z.B. bei Mamma- oder nach Prostata-Karzinom)
  • Stoffwechselveränderungen und/oder Schädigung des Lymphsystems aufgrund von Medikamentengabe (Cortison, Chemotherapie etc.)
  • Angeborenes oder erworbenes Lymph- oder Lipödem

Hierbei ist es nicht selten, dass die Manuelle Lymphdrainage als Langzeitverordnung verschrieben wird und als begleitende Dauerbehandlung durchgeführt wird.

 

Die Lymphdrainage erfolgt manuell („mit den Händen“) und fühlt sich für den Patienten oft wie eine sehr leichte und oberflächliche Massage an. Die Anwendung wird oftmals als sehr angenehm und entspannend empfunden. Die spezifische Technik setzt sich aus speziellen Schöpf-, Dreh-, Streich- und Pumpgriffen zusammen, die allesamt zum einen das Lymphsystem  mit seinem Pumprhythmus aktivieren und außerdem die überschüssige Flüssigkeit in Richtung Körpermitte verschieben. Daher folgt die Manuelle Lymphdrainage auch immer den anatomischen Vorgaben des Körpersystems und arbeitet generell immer in Richtung Körpermitte.

Der Patient erhält während der Behandlungen außerdem Aufklärung über entstauende Maßnahmen wie spezielle Lagerungen der betroffenen Regionen, einfache Bewegungsübungen, Einsatz der tiefen Bauchatmung und andere Alltagstipps zur Vermeidung von übermäßiger Belastung des Lymphsystems.

 

Die Manuelle Lymphdrainage (MLD) gilt als vorrangiges Heilmittel und muss gesondert verschrieben werden. Derzeit kann als Verordnung eine Teil- (30 Minuten), Groß- (45 Minuten) oder Ganzbehandlung (60 Minuten) ausgestellt werden, je nachdem, welche Indikation vorliegt und welche Körperteile betroffen sind. In akuten Phasen oder bei Beschwerdebildern, die eine Kompression über speziell gefertigte Strümpfe nicht zulassen, kann zusätzlich eine Kompressionsbandagierung verschrieben werden. Das zugehörige Material hierfür wird gesondert verordnet, vom Patienten in der Apotheke abgeholt und in die Behandlung mitgebracht. Da die Anlage relativ aufwendig ist, wird die Behandlungszeit verlängert, auf der Verordnung finden sich dann die Abkürzungen  „MLD-30/ -45/ -60 + Kompressionsbandagierung“.

Als ergänzende Heilmittel können außerdem aktive Übungsbehandlungen (spezielle Übungen, die den Lymphabfluss der betroffenen Regionen fördern), sowie Anwendungen aus der Physikalischen Therapie (Kältetherapie, Wärmetherapie, Elektrotherapie) verschrieben werden.

 

Im Team in unserer „Praxis für Krankengymnastik und Körperarbeit Kerstin Fabian“ verfügt ein Großteil der TherapeutInnen über das Fortbildungs-Zertifikat für Manuelle Lymphdrainage. Dies erfolgt in einer mehrwöchigen Zusatzausbildung, in der alle Techniken, Indikationen sowie Kontraindikationen erlernt werden. Unter der Rubrik „Unser Team“ finden Sie die jeweiligen Schwerpunkte der MitarbeiterInnen.

Vojta

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Bobath

Die Bobath-Methode wurde entwickelt, um im besonderen Patienten nach einem erlittenen Schlaganfall zu behandeln. Sie ist darüber hinaus auch bei anderen Nervenschädigungen anwendbar. Das Ziel ist die Wiederherstellung normaler Bewegungsabläufe, wie z.B. Aufstehen, Gehen, Essen zum Mund führen, usw., um so den eigenen Alltag möglichst selbständig bewältigen zu können.

 

PNF

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Reflektorische Atemtherapie

– Der Atem fließt wieder –

Die Behandlung beginnt mit der Auflage von heißen Tüchern. Es folgt eine individuelle Behandlung des gesamten Körpers. Die dabei unter anderem eingesetzten Atemreizgriffe bewirken eine vertiefte Atmung. Der ganze Körper erfährt eine Harmonisierung und Entspannung sowie eine Verbesserung der Körperwahrnehmung. Erlernte Übungen ermöglichen dem Patienten selbstständig zu arbeiten.

Ergänzende Heilmittel

Fango

Die Wärmetherapie ist in allererster Linie durchblutungs- und stoffwechselfördernd (zu sehen an der häufig nachfolgenden Rötung der Haut), hat einen großen  reduzierenden Einfluss auf die Gewebespannung und wirkt bei vielen stress- und verspannungsbedingten Beschwerden schmerzlindern und entspannend.

Wärmetherapie kann vor, während oder nach der primären Therapieform zum Einsatz kommen.

Übliche Indikationsfelder, bei denen dieses ergänzende Therapiemittel zum Einsatz kommt sind z.B. Rückenbeschwerden, Schulter-Nacken-Syndrom oder Behandlungen zu Kiefergelenksbeschwerden (CMD) sowie häufig in der Atemtherapie.

Wärmetherapie kann bei uns in der Praxis Fabian mittels verschiedener Möglichkeiten angewandt werden:

 

Eine weitere Möglichkeit der Wärmeanwendung stellen die Wärmepackungen dar. In unserer Praxis in Taunusstein-Wehen ist ein sogenanntes Wärmebad ständig in Betrieb, in dem stabile, aber flexibel-anschmiegsame Moorkissen erwärmt werden – diese speichern die Wärme dann für oftmals mehr als 30 Minuten und können fast überall am Körper (mit einem Handtuch oder anderem Stoff umwickelt) direkt aufgelegt werden. Dies wird als „trockene“ Wärme bezeichnet und bietet sich an, wenn z.B. im Liegen manuell gearbeitet wird und die Wärme parallel zusätzlich flächig einwirken kann, ohne einen Störfaktor darzustellen.

Als Besonderheit bei den Packungen kommt dann als zusätzliche Intensivierung die Anwendung von Fango (Heilerde) zum Einsatz; früher erfolgte dies mit hoch aufwendigen Moorplatten oder –Bädern; im Laufe der Zeit hat sich als praktikablere und dennoch wirksame Lösung die Auflage einer Einmal-Fango auf die oben beschriebenen Packungen bewährt. Die geschlossene Packung liefert dabei die Wärmequelle, welche die feuchte Moorauflage mit erwärmt. Die dort enthaltenen Heilstoffe können als „feuchte“ Wärme in die Haut eindringen und zeigen ihre Wirkung durch Tiefendurchblutung und Stoffwechselsteigerung. Die Einmalpackung wird im Anschluss entsorgt.

Für diese Anwendung wird der/die PatientIn mit einer Extra-Zeiteinheit vor oder nach der eigentlichen Behandlung terminiert, in der in einem eigenen Raum die Anwendung in Ruhe genossen werden kann. Oftmals eine beruhigende kleine Auszeit.

Heiße Rolle

Die Wärmetherapie ist in allererster Linie durchblutungs- und stoffwechselfördernd (zu sehen an der häufig nachfolgenden Rötung der Haut), hat einen großen  reduzierenden Einfluss auf die Gewebespannung und wirkt bei vielen stress- und verspannungsbedingten Beschwerden schmerzlindern und entspannend.

Wärmetherapie kann vor, während oder nach der primären Therapieform zum Einsatz kommen.

Übliche Indikationsfelder, bei denen dieses ergänzende Therapiemittel zum Einsatz kommt sind z.B. Rückenbeschwerden, Schulter-Nacken-Syndrom oder Behandlungen zu Kiefergelenksbeschwerden (CMD) sowie häufig in der Atemtherapie.

Wärmetherapie kann bei uns in der Praxis Fabian mittels verschiedener Möglichkeiten angewandt werden:

 

Diese altbewährte Technik hat sich über viele Jahrzehnte in der Physiotherapie bewährt. Diese sogenannte „feuchte“ Wärmeanwendung (weil das Wasser verdampfend an die Haut gebracht wird) wird von Patienten als extrem wohltuend empfunden. Handtücher werden entweder in einer speziellen Art zu einer festen Rolle geformt oder aber lose in heißem (> 60 Grad warmen) Wasser getaucht und dann entweder punktuell (per Rolle) oder besonders flächig (z.B. ausgebreitet auf dem Rücken) auf die Haut aufgebracht. Diese gewöhnt sich rasch an die höhere Temperatur, die dann auch in tieferen Haut- und Muskelschichtung zu einer Mehrdurchblutung und Spannungsregulation führt. Gerade, wenn nachfolgend zum Beispiel atemtherapeutische Techniken, Dehnungen oder Mobilisierungen die Schwerpunkte der Behandlung darstellen (wie z.B. bei der Atemtherapie), ist diese zusätzliche Technik eine sehr wirksame Ergänzung.

Heißluft

Die Wärmetherapie ist in allererster Linie durchblutungs- und stoffwechselfördernd (zu sehen an der häufig nachfolgenden Rötung der Haut), hat einen großen  reduzierenden Einfluss auf die Gewebespannung und wirkt bei vielen stress- und verspannungsbedingten Beschwerden schmerzlindern und entspannend.

Wärmetherapie kann vor, während oder nach der primären Therapieform zum Einsatz kommen.

Übliche Indikationsfelder, bei denen dieses ergänzende Therapiemittel zum Einsatz kommt sind z.B. Rückenbeschwerden, Schulter-Nacken-Syndrom oder Behandlungen zu Kiefergelenksbeschwerden (CMD) sowie häufig in der Atemtherapie.

Wärmetherapie kann bei uns in der Praxis Fabian mittels verschiedener Möglichkeiten angewandt werden:

 

Mittels mobiler oder stationärer Rotlicht-Applikatoren kann Wärme in verschiedenen Wärmestufen und auf verschieden große Flächen des Körpers  appliziert werden, sowohl während manuelle Techniken angewandt werden als auch vor- oder nach der Behandlungseinheit.

Kältetherapie

Bei der Kältetherapie kommen in unser Praxis in Taunusstein sogenannte Eispackungen oder auch Natureis in Form von Eiswürfeln und „Eislollis“ zum Einsatz, die während der Therapie im betreffenden Gebiet aufgebracht werden.

Kältetherapie ist in erster Linie schmerzlindernd und entzündungshemmend und  kann sich positiv auf den Abtransport von Flüssigkeit auswirken. Kältetherapie ist vor allem nach der Anwendung stoffwechselanregend, hilft also bei der Ver- und Entsorgung des betroffenen Gebietes.

Indikationen sind z.B. akute Schmerzzustände nach Verletzungen/ Operationen, chronische Entzündungen wie z.B. Sehnenentzündungen, neurogene (nervenbedingte) Schmerzustände, Beschwerden des rheumatischen Formenkreises etc. Die Anwendung der Kältetherapie erfolgt in der Regel begleitend zur vorrangingen Behandlung.

Hausbesuche

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Ultraschall

Die Wärmetherapie ist in allererster Linie durchblutungs- und stoffwechselfördernd (zu sehen an der häufig nachfolgenden Rötung der Haut), hat einen großen  reduzierenden Einfluss auf die Gewebespannung und wirkt bei vielen stress- und verspannungsbedingten Beschwerden schmerzlindern und entspannend.

Wärmetherapie kann vor, während oder nach der primären Therapieform zum Einsatz kommen.

Übliche Indikationsfelder, bei denen dieses ergänzende Therapiemittel zum Einsatz kommt sind z.B. Rückenbeschwerden, Schulter-Nacken-Syndrom oder Behandlungen zu Kiefergelenksbeschwerden (CMD) sowie häufig in der Atemtherapie.

Wärmetherapie kann bei uns in der Praxis Fabian mittels verschiedener Möglichkeiten angewandt werden:

 

Mittels eines oftmals kombinierten Elektrotherapie-/ Ultraschallgerätes wird über ein leitendes Gel Ultraschall lokal im betroffenen Körperbereich appliziert. Ein Schallkopf wird (ähnlich wie bei Ultraschall-Untersuchungen) über das zu behandelnde Areal bewegt, dabei kann es je nach Indikation und Behandlungsziel zu einem Wärmegefühl, auch leichten Schmerzempfindungen kommen, oder aber auch ohne sensible Reaktionen ablaufen. Die Ultraschall-Wellen bewirken vor allem eine Tiefenerwärmung und Stoffwechselanregung. Diese ergänzende Therapie findet häufig Einsatz bei Sehnen- oder Schleimbeutelentzündungen, Muskel- und Bänderverletzungen, Neuralgien oder auch bei verklebten Vernarbungen und Kontrakturen. Die Anwendungen erstrecken sich über Zeiträume von wenigen Minuten.

Elektrotherapie / Elektrostimulation

Auch dieses ergänzende Heilmittel erfordert eine spezielle medizinische Apparatur, die noch deutlich mehr Möglichkeiten als die bekannten für PatientInnen manchmal verschriebenen Haus-Elektrotherapiegeräte (oftmals als TENS-Gerät bekannt) bieten können.

Je nach Indikation und Zielrichtung der Therapie wird über Elektroimpulse das betroffene Gebiet angesteuert oder durchflutet. Diese Impulse nehmen Einfluss auf die oft pathologisch veränderten Stimulationsvorgänge von Zellen, Nerven und Muskeln und können primär schmerzlindernd und stoffwechselfördernd wirken. Zum Einsatz kommt die Elektrotherapie in dieser Form dann häufig z.B. bei ausstrahlenden Nervenschmerzen, nach/ bei Bandscheibenproblematiken, aber auch lokal, bei z.B. Entzündungen am Ellenbogen oder Knieschmerzen.

Als Besonderheit können dabei auch schwache oder nicht optimal angesteuerte Muskeln stimuliert und aktiviert werden – hierbei spricht man dann von Elektrostimulation. Dies drückt sich in Muskelzuckungen oder –Kontraktionen aus und kann begleitend zu anderen aktiven Maßnahmen dazu führen, dass Muskeln nach Lähmungen oder bei Nervenverletzungen wieder besser zu ihrer Funktion zurückgeführt werden.

In unserer Praxis für Krankengymnastik und Körperarbeit Kerstin Fabian arbeiten wir mit wiederverwendbaren nassen Schwämmchen, welche die Elektroden umschließen und mit Klettbändern an der entsprechenden Hautstelle fixiert werden; diese werden im Anschluss gewaschen und sind dann hygienisch wiederverwendbar. Diese zusätzlichen Maßnahmen umspannen zumeist einen Zeitrahmen von 10-20 Minuten.

Weitere Therapie-Angebote

Craniosacrale Körperarbeit

Die Craniosacrale Körperarbeit ist ein ganzheitlicher Bahandlungsansatz aus dem Bereich der Osteopathie, bei der am ganzen Körper mit Schwerpunkt Schädel (cranium), Wirbelsäule und Kreuzbein (sacrum) mittels sanfter Berührung behandelt wird. Einschränkungen, Disharmonien und Blockaden im craniosacralen System können aufgehoben werden. Die Selbstregulierung und Selbstheilung auf physischer und psychischer Ebene wird aktiviert. Behandelt wird vollstandig bekleidet auf einer Behandlungsbank in jeder Altersspanne vom Säugling bis ins hohe Alter. Bewährt hat sich die Behandlung bei akuten und chronischen Rückenbeschwerden, Kopfschmerzen, Störungen des zentralen Nervensystems nach Unfällen, Operationen oder anderen traumatischen Erlebnissen, geburtsbedingte Aufälligkeiten bei Säuglingen und Kleinkindern sowie Konzentrations und Aufmerksamkeitsstörungen bei Schulkindern.

Trauma - & Körperarbeit Somatic Experiencing (SE)

Schock und Trauma ergeben sich aus Ereignissen (von der Embryonalzeit angefangen, bis in hohes Alter), die für unser Nervensystem viel zu schnell und viel zu viel sind. Dadurch können sie nicht immer entsprechend verarbeitet werden. Die sich dadurch ergebenen Belastungsstörungen an Körper, Geist und Seele können nach einer Methode von Peter Levine “Somatic Experiencing®” körperorientiert abgebaut und zur Auflösung gebracht werden.

Myofasciale Releasetechnik

Die myofasiciale Releasetechnik ist eine osteopathische manuelle Weichteiltechnik, die durch sanftes Lösen verspannter Gewebe versucht, die Symmetrie von Form und Funktion wieder herzustellen

Polyvagal-Behandlung

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Triggerpunktbehandlung

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Behandlung von Säuglingen und Kindern

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Shiatsu

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Kinesiotaping

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Galileo ® Training

alileo® Therapie und Training findet mit Hilfe einer Vibrationsplattform statt, die den natürlichen Bewegungsablauf des Gehens in Form von kleinsten Wipp-Bewegungen simuliert. Durch das Arbeiten mit hohen Frequenzen können in sehr kurzer Trainings-/ Therapiezeit intensive, aber dennoch schonende Reize gesetzt und die entsprechenden positiven Auswirkungen erzielt werden. („Ein Training von 3 Minuten bei 25 Hertz entspricht somit den Muskelzyklen bei einer Gehstrecke von 9.000 Schritten“)*  *Zitat aus dem offiziellen Galileo-Flyer
Je nach Frequenzbereich und Übungsausführung können durch physiologische reflexgesteuerte Reaktionen folgende Bereiche geschult und beeinflusst werden:
  • Aktivierung oder Lockerungen von Muskelgruppen (z.B. bei Verspannungen, Haltungsschwäche oder Muskeldysbalancen)
  • Stabilisierung von Knochen- und Bindegewebe (z.B. bei Osteoporose, Gelenk-Instabilitäten)
  • Verbesserung der Muskelkoordination (z.B. nach Operationen, als Vorbereitung für sportliche Leistungen, bei Koordinationsstörungen, bei Sturzgefahr)
  • Stoffwechselaktivierung (z.B. für die Regeneration nach hohen Belastungen)
 
Somit kann Galileo® Training in verschiedensten Bereichen und für die unterschiedlichsten Altersgruppen zum Einsatz kommen:
  • Als Ergänzung und zusätzliche Intensivierung der Therapie bei Beschwerden im Muskel-Skelett-System
  • Zur Schmerzreduzierung bei Spannungsstörungen der Muskulatur
  • Als Koordinationstraining und Spannungsregulation bei Neurologischen Erkrankungen 
  • Als Sturzprophylaxe
  • Als Osteoporose-Prohylaxe
  • Zur Beckenbodenstärkung bei Inkontinenz
  • Für sportlich Ambitionierte zur Leistungssteigerung und Verletzungsprophylaxe
 
Dabei ist Galileo® herz-kreislauf-schonend, einfach zu bedienen und birgt nur wenige Kontra-Indikationen, die Sie mit Ihrem Therapeuten vor der Anwendung besprechen und ausschließen.
 
In unsere Praxis kann das Training nach einer ausführlichen Einweisung und Besprechung mit dem Therapeuten selbstständig und eigenverantwortlich fortgeführt werden.
Empfohlen wird die eine Anwendung von 2-3 Einheiten pro Woche (Dauer ca. 10 Minuten inclusive Pausen).
Die jeweilige Nutzung des Galileo® erfolgt gegen Spende für das Schulprojekt TWENDE SHULENI https://www.twende-shuleni.org (Verantwortliche ist die Therapeutin Birgit Schönharting) 
 
Informationen zum Galileo® finden Sie auch unter http://www.galileo-training.com. Für weitere Fragen und Terminvereinbarung kontaktieren Sie uns gerne!

E-Technik

Die E-Technik (Entwicklungskinesiologie), sowie die Vojta Therapie sind Behandlungsformen, bei denen durch spezifische Reizsetzungen an das Gehirn, angeborene, genetisch festgelegte, typisch menschliche Bewegungsmuster aktiviert, bzw. reaktiviert werden können. Dies dient der Förderung der idealen Beweglichkeit und Koordination. Bei Säuglingen wird die Reifung des Gehirns, die damit verbundene Wirbelsäulenstreckung und alle daraus entstehenden.

Brunkow (Akrodynamik)

Ist eine Behandlung, bei der mit dem Aktivieren spezieller Druckpunkte bestimmte Muskelkettenreaktionen ausgelöst werden. Dies bewirkt, dass Schmerzsymptome, Muskelschwächen und falsche Bewegungsmuster verbessert werden können.

Beckenbodenbehandlung

Die Beckenbodenbehandlung ist eine spezielle Therapie für Beschwerdebilder und Problematiken rund um den Beckenboden und allen damit verbundenen Strukturen und Funktionen. Der Beckenboden schützt und stützt die Beckenorgane und die Lendenwirbelsäule und spielt (übrigens gleichermaßen bei Frau und Mann) eine entscheidende Rolle sowohl für die Funktion von Blase und Darm (Kontinenz) als auch für die Sexualität.

Die Muskulatur des Beckenbodens ist aber auch in besonderem Maße ein wichtiger stabilisierender Teil der sogenannten Rumpfkapsel und sollte daher auch bei Beschwerden im Bereich des Haltungsapparates Beachtung finden.

 

Oft handelt es sich bei den Beschwerdebildern um Thematiken, über die nicht gerne gesprochen wird, die aber dennoch einen großen Einfluss auf die Lebensqualität und soziale Teilhabe der Betroffenen haben. Wir sind uns dessen als Praxisteam Fabian sehr bewusst und möchten Ihnen in jedem Fall für Befund und Behandlung einen indviduell angepassten, diskreten und rücksichtsvollen Rahmen bieten.

 

Beckenbodentherapie ist indiziert und kann verschrieben werden z.B. bei

 

– Blaseninkontinenz (Drang- und/ oder Belastungsinkontinenz, oft auch als ” Blasenschwäche” bezeichnet)

– Speicherstörungen von Stuhl und Wind

– Entleerungsstörungen von Harn und Stuhl

– Beckenboden- und Organsenkung (Gebärmutter, Blase, Darm)

– Rückbildung nach Entbindung

– Z.n. radikaler Prostektomie (Prostataentfernung)

– Z.n. Operationen / Verletzungen der Organe im Beckenraum

 

Des Weiteren fließen Bereiche dieser Therapie auch bei der Behandlung von chronischen Rückenbeschwerden mit ein und finden auch präventiven Einsatz (zum Beispiel zur Geburtsvorbereitung).

 

Für viele Menschen ist der Zugang zum Beckenboden schwierig. Zum einen liegt dies an der „versteckten“, nahezu „unsichtbaren“ Lage dieser speziellen Muskelgruppe und an der Tatsache, dass sie – anders als reine Skelettmuskulatur – nur zum Teil willkürlich angespannt werden kann, daneben aber viele Aktivitäten (Anspannung/ Entspannung) unwillkürlich und situationsbezogen ohne bewusste Kontrolle stattfinden.

 

Daher besteht vor allem anfangs die Therapie zum großen Teil aus Aufklärung und Übungen zur Wahrnehmungsschulung, welche der/die PatientIn im Folgenden in den Alltag integriert. Dazu kommen dann je nach Befund spezielle Anspannungs- und Kräftigungsübungen (oft auch in Verbindung mit der Atemaktivität).

Im Zusammenhang mit dem Beckenboden tritt immer wieder der Name „Kegel“ auf, einem der Erfinder der ersten Übungsanleitungen auf diesem Gebiet.

Gegebenenfalls kommen bei dieser Therapie auch Kleingeräte, Sitzbälle und Lagerungsmaterial zum Einsatz.

Die Beckenbodentherapie ist Bestandteil der generellen Ausbildungsthemen in der Physiotherapie und kann daher von allen unseren Therapeuten durchgeführt werden.

 

 

Besonders spezialisiert in diesem Gebiet hat sich in unserer Praxis in Taunusstein unsere Therapeutin Antje Richter, die sich zum Thema Beckenboden in mehreren Kursteilen und über längere Zeit speziell fortgebildet und qualifiziert hat.

Sie bietet Patienten mit oben beschriebenen Problemen Befund und Behandlung nach dem „Tanzberger-Konzept“ an, benannt nach dessen Begründerin Renate Tanzberger. Der Ansatz stellt ein funktionelles, bewegungsfreudiges und systemisches Konzept zur Prävention und Therapie von Funktionsstörungen des Beckenboden- und Kontinenzsystems dar:

 

Dabei erlernt der Patient die myofaszialen Strukturen des Beckenbodens im Atemrhythmus zu erspüren und bewusst zu (re-) aktivieren. 

Ziel ist es, eine Gesundung des gesamten Funktionssystems zu erreichen.

Dieser Ansatz betont als Besonderheit gegenüber anderen Methoden des Beckenbodentrainings den natürlichen Funktionsbezug.

 

Diese Therapie beinhaltet eine kompetente Aufklärung und Information über den Aufbau des Beckenboden-Verschlussmuskel-Systems, gesundes Trink- und Entleerungsverhalten, Vermeiden von Fehl-/ Überlastungen, therapeutische Übungen zur Aktivierung der Beckenbodenmuskulatur, funktionelles Bauchmuskeltraining, Lösen und Mobilisieren verklebter/ verspannter Strukturen.

 

 Weitere Informationen zum Tanzberger Konzept unter: www.tanzberger-konzept.de

 

Informieren Sie sich gerne bei uns über die Möglichkeiten, die wir Ihnen in unserem Rahmen in diesem Bereich bieten können.

Für Arbeitgeber und Arbeitnehmer

Betriebliches Gesundheitsmanagement

Besuchen Sie hierzu unsere Webseite für Betriebliches Gesundheitsmanagement: www.bgm-fabian.de

Behandlungen im Unternehmen

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